Traktionsbatterien versorgen elektrische Gabelstapler, Hubwagen und andere Fahrzeuge im innerbetrieblichen Transport mit Energie. Da diese Batterien täglich geladen und entladen werden, stehen sie ständig unter Belastung.
Ohne regelmäßige Wartung kann die Kapazität einer Batterie schneller abnehmen. Durch einfache Wartungsmaßnahmen lässt sich jedoch die Lebensdauer deutlich verlängern und die Betriebssicherheit erhöhen.
Bei Blei-Säure-Traktionsbatterien spielt der Elektrolyt eine wichtige Rolle. Während des Ladevorgangs kann ein Teil des Wassers verdampfen, wodurch der Flüssigkeitsstand sinkt.
Ist der Elektrolytstand zu niedrig, können die Batteriezellen beschädigt werden. Deshalb sollte der Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit demineralisiertem Wasser aufgefüllt werden.
Verschmutzungen und Korrosion können den elektrischen Widerstand erhöhen. Dadurch kann die Batterie weniger effizient arbeiten und Energieverluste entstehen.
Das Ladeverhalten hat einen großen Einfluss auf die Lebensdauer einer Traktionsbatterie. Batterien sollten immer mit einem geeigneten Ladegerät geladen werden und der Ladevorgang sollte vollständig abgeschlossen werden.
Unvollständige Ladezyklen oder häufiges Zwischenladen können die Batterie langfristig belasten.
Regelmäßige technische Kontrollen können helfen den Zustand der Batterie zu beurteilen. Dabei werden beispielsweise Zellspannungen, Säuredichte und Kapazität gemessen.
Solche Analysen ermöglichen es Probleme frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.